|
Die
Kamera unterstützt verschiedene Arten und Medien der
Aufzeichnung, wobei sich dabei unabhängig vom Speichermedium weder
die Ereignissteuerung noch der Abruf der Aufzeichnungen im Player
ändert. Die Speicherung der Bilder kann insgesamt auf drei
unterschiedliche Arten erfolgen: |
|
1.
|
internes RAM:
je nach Modell stehen hier 2 bis 64 MByte Bildspeicher für bis zu
4.000 (320x240) bzw. 2.500 (640x480) Bilder guter Qualität zur
Verfügung. Bei einem Stromausfall gehen zwar die Bilder verloren,
was durch die Versorgung über Netzwerkkabel und die einfache
zentrale Backup-Möglichkeit aber wieder relativiert wird; |
|
2. |
Flash-Karte:
mit der optionalen in der Kamera integrierbaren Flashkarte (256 MB,
512 MB, 1 GB, 2 GB) können rund 120.000 Bilder (320x240)
aufgezeichnet werden. Dies reduziert erheblich den Wartungsaufwand,
da keine mechanisch bewegten Teile (bspw. Festplatte) verwendet
werden (noch
nicht verfügbar); |
|
3. |
Fileserver:
alle Modelle (außer BASIC) können die Ereignisalarme auf einem Standard-Fileserver (LINUX™ oder WINDOWS™) auslagern und
verwalten. Die Bilder werden in einem sortierten Verzeichnis als
JPEG-Bilder gespeichert. Dabei legt die Kamera einen Ringpuffer an
und achtet darauf, dass die eingestellte Speichergröße nicht
überschritten wird. Das Alter der Alarme wird ebenfalls durch die
Kamera überwacht und ältere Bilder automatisch gelöscht. Auf dem
Fileserver ist keine Software-Installation erforderlich.
|
|
Die notwendigen Wiedergabe-
und Suchfunktionen
über den Browser sind für alle Speicherarten bereits in der Kamera
integriert und stehen allen Nutzern im Netzwerk lizenzfrei
und ohne Software-Installation zur Verfügung. Alle Speicheraktionen
der Kamera können sowohl zeitgesteuert
als auch
ereignisgesteuert
sein. Bspw. läßt sich mit dem integrierten Video-Bewegungs-Sensor
eine Bildsequenz genau dann speichern, wenn eine Person durch die
Bildszene läuft. |
 |
|
Die Kamera
selbst nutzt immer zuerst ihren internen Ereignisspeicher im RAM
als Ringpuffer (bis 64 MB), von dem aus die Bilder dann
ausgelagert werden. Dabei ist es egal, ob Bilder per FLASH-Karte
oder per Fileserver zur Langzeitspeicherung aufgezeichnet werden.
Durch den internen Speicher werden Verzögerungen im Netzwerk oder
ISDN sicher abgefangen, so dass auch ein kurzzeitiger Netzwerkausfall
überbrückt werden kann.
|
| |
==>
mit diesem Mechanismus können problemlos auch mehrere ereignisgesteuerte Kameras auf den normalen Firmen-Fileserver
geleitet werden, ohne dass eine Blockade des Netzwerks oder Servers
befürchtet werden muss |
|
Für jedes
Ereignis kann außer dem eigentlichen Ereignisbild zusätzlich noch
eine Anzahl Bilder vor und nach dem Ereignis gespeichert werden.
Die Anzahl und das zeitliche Raster dieser Vor- und
Nachalarmbilder wird in der Ereignissteuerung eingestellt. Im
Gegensatz zu bislang verwendeten zentralen
Video-Management-Systemen, fällt beim Kamera-System nur eine sehr geringe
Netzwerkbelastung
an, da die Vorarlarmbilder nicht zentral ausgewertet werden
müssen, sondern solange in der Kamera gespeichert werden, bis das
Ereignis anliegt.
|
| |
==>
trotz Aufzeichnung von Voralarmbildern kein Netzwerk-Verkehr bis das
Ereignis auftritt |
|
Da kein
Funktions-Unterschied zwischen interner und externer Aufzeichnung
besteht, können alle Einstellungen der Ereignissteuerung zuerst auch
ohne Fileserver Zugang getestet werden. Danach muss lediglich im
ADMIN-Menü "Event-Storage" die externe Speicherung aktiviert werden. |