| Am INTERNET
kann die Kamera in sechs unterschiedlichen Funktionen betrieben
werden. Dazu nutzt die Kamera das FTP-
bzw. SMTP-Protokoll.
Mit dem standardmäßigen, integrierten ISDN-Anschluss wählt sich die Kamera
dazu auch selbständig ins INTERNET ein: |
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1.
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Live:
die Kamera hängt direkt über einen Router (DSL etc.) mit einer statischen
IP am INTERNET. Aufgrund des großen RAM-Speichers und einer speziellen
internen Architektur des Kamera-Webservers können 25 Nutzer gleichzeitig
bedient werden. Dass dies funktioniert, zeigt die Kamera auf
der Live-Page, die lediglich über eine Firewall mit Port-Mapping auf eine
statische IP-Adresse geschaltet wurden. |
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2. |
Homepage aktualisieren: sollen die Bilder
der Kamera einem größeren Publikum zur Verfügung gestellt werden, werden
diese oft aus Kostengründen über einen Internet-Server geleitet. Dazu
wählt die Kamera sich wie ein PC automatisch ins INTERNET ein und ersetzt
per integriertem FTP-Programm selbständig die zuvor spezifizierte
Bilddatei (z.B. myImage.jpg) auf der angegebenen Homepage. Typischerweise
werden die Bilder dort auch zwischengespeichert, weil "echte" Livebilder
aus rechtlichen Gründen nicht möglich oder einfach unerwünscht sind. Der
Bildtransport kann zeitgesteuert (Timetask-Funktion), ereignisgesteuert
(Eventsteuerung) oder kombiniert ausgelöst werden. |
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3. |
Stundenverzeichnis anlegen:
in manchen INTERNET-Anwendungen soll stündlich ein neues Bild angezeigt,
aber dabei die letzten 24 Stunden gespeichert und im Zugriff gehalten
werden. Diese Aufgabe kann die Kamera direkt ausführen, denn sie kann auf
der Homepage mehrere Bilddateien (filenamehh.jpg)
mit codierter Stunde (hh)
anlegen, die dann am nächsten Tag zur entsprechenden Uhrzeit überschrieben
werden. |
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4. |
Ereignisse
dokumentieren:
sollen Ereignisse über einen längeren Zeitraum aufgehoben werden, kann
die Kamera die Bilder auch automatisch in einem zeitlich
strukturierten Ordner-Verzeichnis ablegen, wobei das Ordnerverzeichnis
auf dem Server selbständig angelegt wird. Beispielsweise kann sie ein
Bild vom 22. August 2002 gegen 17:45:33 in den Ordner mit folgendem
Dateinamen auf dem Server ablegen:
cameraName/2002/08/22/17/filename.jpg
Die Datei kann dabei
auch automatisch in "m020822174533.jpg" benannt werden ("m"yymmddhhss".jpg"). |
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5. |
Ereignisse auslagern:
die im internen Ringspeicher aufgezeichneten Ereignisse und Bildsequenzen
können als gezippte Datei zyklisch über das INTERNET ausgelagert werden.
Dabei wird ein HTML-Player als Indexdatei mit eingepackt, so dass zum
späteren Abspielen keine spezielle Software notwendig ist. |
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6. |
Email versenden:
bei Ereignissen oder auch nur zeitgesteuert kann eine Email mit
aktuellem Bild versendet werden. |
Alle Aktionen der Kamera
können sowohl sehr variabel zeitgesteuert
als auch
ereignisgesteuert
sein. Bspw. läßt sich mit dem integrierten Video-Bewegungs-Sensor ein Bild
genau dann transferieren, wenn eine Person durch die Bildszene läuft. |
| Im lokalen LAN
ist eine FTP-Speicherung weniger zweckmäßig, denn hier kann die direkte Fileserver-Speicherung (Windows, Linux) mit dem in die Kamera bereits
integrierten
Video-Managementsystem
genutzt werden. |